NINA GEORGE

josef-kohler-symposion referent nina-georgeDie mehrfach ausgezeichnete Schriftstellerin, Journalistin und Schreibdozentin Nina George veröffentlichte bisher 25 Romane, darunter Krimis, Science-Thriller sowie ca. 100 Kurzgeschichten und über 600 Kolumnen.
George ist seit 1992 freiberufliche Autorin, sie arbeitete als Gerichtsreporterin, Essayistin und Kolumnistin u.a. für das Hamburger Abendblatt, die Welt, die Süddeutsche, Der Hamburger, "politik und kultur", aber auch TV Movie, die Joy oder die Zeitschrift Federwelt. Unter drei weiteren Pseudonyme erschienen Thriller, Sachbücher und Co-Produktionen.
Nina George gründete im November 2011 zusammen mit Angela Eßer und dem "Das Syndikat" die AutorInnen-Initiative "JA zum Urheberrecht", mit der sie sich für die Rechte aller Kreativarbeiter und Kulturschaffenden, für Aufklärung literaturbetrieblicher Zusammenhänge, und für neue, faire Nutzungsrechte und praxisfreundliche Lizenzmodelle im Internet einsetzt. Der Initiative JA zum Urheberrecht gehören inzwischen 14 AutorInnenverbände und 27 Partner aus der Literaturwirtschaft an. George unterstützt u.a. die "Initiative Urheberrecht" (www.urheber.info) sowie die Kampagne "8 aufs Wort“.
Im August 2014 initiierte George die Initiative Fairer Buchmarkt, die als „AutorInnenprotest gegen Amazon“ bekannt wurde.
Nina George ist Mitglied im PEN, im Syndikat, des Verbands Deutscher Schriftsteller (VS), der Hamburger Autorenvereinigung (HAV), den BücherFrauen, der IACW/AIEP, der int. Vereinigung der Kriminalschriftstelle sowie den Three Seas Writers and Translaters Council, dem sie als Vorstandsmitglied vorsitzt.

Foto: © Maurice Kohl / Nina George

MATTHIAS HORNSCHUH

josef-kohler-symposion referent matthias-hornschuhMatthias Hornschuh lebt und arbeitet als Komponist für Film, TV und Radio in Köln.
Er komponiert für Medien- und Theaterproduktionen, stattet Freizeitparks mit Musik aus, schreibt und produziert Songs und befasst sich als Autor, Regisseur und freier Produzent mit Akustischer Kunst, Fußballbewegungsforschung und Kulturvermittlung.
Der studierte Musikwissenschaftler unterrichtet regelmäßig an verschiedenen Hochschulen und lotet mit seinen Texten den Grenzbereich zwischen Wissenschaft und Praxis aus.
Gründer und Vorsitzender des Berufsverbands mediamusic e.V., Mitbegründer und Programmleiter SoundTrack_Cologne, Mitbegründer des Medienmusik-Labels Media Recordings intl. (August 2014). Vorstandsmitglied Kulturrat NRW, Stv. Leiter der AG "Musik in Beruf und Medien" im Landesmusikrat NRW, Jurymitglied Deutscher Hörbuchpreis.
Filme und Hörspiele mit Hornschuh-Musik waren auf fast allen großen internationalen Festivals zu hören und haben rund 100 Auszeichnungen erhalten.

Foto: © privat

DR. STEFANIE HUBIG

Staatssekretärin im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

josef-kohler-symposion referent stefanie-hubigDr. Stefanie Hubig wurde 1968 geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Regensburg und dem Zweiten Staatsexamen in München war Frau Dr. Hubig von 1996 bis 2000 als Staatsanwältin und Richterin in Ingolstadt tätig. Im Jahr 2000 wechselte sie in das damalige Bundesministerium der Justiz und war dort zuletzt Leiterin des Referats für Kabinett- und Parlamentsangelegenheiten. 2008 folgte ein Wechsel in die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz. Von 2009 bis 2013 leitete Frau Dr. Hubig die Abteilung Strafrecht im Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Rheinland-Pfalz. Seit Januar 2014 ist Frau Dr. Hubig Staatssekretärin im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.

Foto: © BMJV

DR. OLE JANI

josef-kohler-symposion referent ole-janiLebenslauf
Studium der Rechtswissenschaft an der Georg-August-Universität Göttingen und an der Humboldt Universität zu Berlin. Erste Juristische Staatsprüfung in Berlin (2000). Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes (1995-2000). Promotion zum Dr. iur. an der Humboldt Universität zu Berlin (2002). Promotionsstipendiat der Friedrich Naumann Stiftung (2000-2001). Zweite Juristische Staatsprüfung in Berlin (2003). Zulassung als Rechtsanwalt (2004). Mehrjährige kaufmännische Tätigkeit und langjährige Tätigkeit als rechtpolitischer Berater im Deutschen Bundestag. Seit 2007 Rechtsanwalt bei CMS Hasche Sigle.

Fokus
Ole Jani ist Rechtsanwalt im Geschäftsbereich Technologie Medien Telekommunikation (TMT). Er berät und vertritt namhafte Unternehmen der digitalen Wirtschaft und Verbände umfassend im Zusammenhang mit neuen Geschäftsmodellen in den digitalen Medien. Einen Schwerpunkt seiner Beratung bilden das Urheberrecht, e-Commerce und Fragen der kollektiven Rechtewahrnehmung und des Rechts der Verwertungsgesellschaften. Für seine Mandanten führt Ole Jani regelmäßig gerichtliche Verfahren, die der Klärung von Rechtsfragen mit grundsätzlicher Bedeutung dienen. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen als Berater im Deutschen Bundestag ist Ole Jani insbesondere mit der Gesetzgebung im Bereich des Urheberrechts auf nationaler und europäischer Ebene sehr vertraut. Ole Jani wird im JUVE Handbuch seit Jahren als häufig empfohlener Anwalt für Medienrecht geführt und in Legal500 als geschätzter Anwalt für Medienrecht ("exzellente Kenntnis der Musikbranche") genannt.

Ole Jani hält regelmäßig Vorträge im In- und Ausland zu aktuellen urheberrechtlichen Themen. Er hat zahlreiche Publikationen in deutscher und englischer Sprache veröffentlicht; Ole Jani ist u.a. Mitautor in Wandtke/Bullinger (Hrsg.), Praxiskommentar zum Urheberrecht, Verlag C.H. Beck, 4. Aufl. 2014 und in Wandtke/Ohst (Hrsg.) Medienrecht, Praxishandbuch, De Gruyter, 3. Auflage 2014.

Ole Jani ist unter anderem Mitglied der deutschen Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht (GRUR), der Association littéraire et artistique internationale (ALAI) und des American Council on Germany (ACG). Er ist Mitgründer der Transatlantic Entrepreneur Conference in New York.

Foto: © CMS

PROF. DR. EVA INÉS OBERGFELL

josef-kohler-symposion referent eva-ines-obergfellEva Inés Obergfell studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Bielefeld, Strasbourg und Konstanz. Sie wurde in Konstanz mit einer filmrechtlichen Arbeit promoviert (2000) und war als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Konstanz (1997-2000) sowie als Wissenschaftliche Assistentin an der Technischen Universität München tätig (2004-2011). Im Anschluss an ihr Referendariat in Berlin-Brandenburg mit Auslandsstationen in Santiago de Chile und Buenos Aires arbeitete sie als Rechtsanwältin mit Tätigkeitsschwerpunkt Urheber- und Medienrecht in Berlin (2002-2003). Nach der Habilitation an der Universität Konstanz (2010) nahm sie Lehrstuhlvertretungen u.a. in Mannheim, Bayreuth und Bonn wahr. Eva Inés Obergfell wurde 2011 zur Universitätsprofessorin ernannt und ist seither Inhaberin des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2012 übt sie das Amt der Studiendekanin an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität aus. 2013 wurde sie zur  Geschäftsführenden Direktorin des Josef Kohler-Instituts für Immaterialgüterrecht der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität gewählt. Sie konzipierte und organisierte die Reihe der Josef Kohler-Symposien und der Josef Kohler-Vorträge. Zum ersten Josef Kohler-Symposion erschien der Tagungsband Obergfell (Hrsg.), Zehn Jahre reformiertes Urhebervertragsrecht, Berlin/Boston 2013. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen des Geistigen Eigentums (insbesondere Urheberrecht) und des Lauterkeitsrechts, Internationalen Privatrechts und Erbrechts. Sie ist Autorin zahlreicher Fachveröffentlichungen und u.a. Mitautorin des Kommentars Ulmer-Eilfort/Obergfell, Verlagsrecht, München 2013.

Foto: © Greta Körner

DR. URBAN PAPPI

josef-kohler-symposion referent urban-pappiDr. Urban Pappi, geboren am 23. September 1969 in Köln, ist seit dem 1. Januar 2012 geschäftsführender Vorstand der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst. Er führt die Geschäftsstelle in Bonn mit rund 40 Mitarbeitern.
Nach dem Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten Passau und München (1995 bis 1997) absolvierte Urban Pappi sein Referendariat im Regierungsbezirk Oberbayern. 1997 bis 1999 arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Urheber- & Medienrecht in München.
Von 2000 bis 2011 war er für die GEMA tätig, übernahm dort 2006 den Posten des Direktors der Direktion Rundfunk und Neue Medien, ab 2009 verantwortete er zusätzlich die Lizenztätigkeit im Online-Bereich und die Geschäftsführung PAECOL.

Foto: © VG BILD-KUNST

RA PROF. DR. GERHARD PFENNIG

josef-kohler-symposion referent gerhard-pfennigSeit Oktober 2012: Sprecher der Initiative Urheberrecht, die über 35 Organisationen und Gewerkschaften der Urheber und ausübenden Künstler vertritt.

1978 bis 2011: Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Verwertungsgesellschaft Bild Kunst

1.9.1980 bis 19.5.2010:  Geschäftsführer der Stiftung Kunstfonds (früher Kunstfonds e.V.), seither Mitglied des Vorstands.

1973 – 1988: Geschäftsführer des Bundesverbandes Bildender Künstler, seither Justitiar dieses Verbandes.

Honorarprofessor  der Universität Mainz, Kunsthochschule

Mitvorsitzender des Beirats der Künstlersozialkasse.

Mitglied im Beirat des Instituts für Moderne Kunst, Nürnberg
Mitglied im Hochschulrat der Hochschule für Bildende Künste Dresden

Stellvertretender Sprecher des Kunstrats im Deutschen Kulturrat und Mitglied in Arbeitsgruppen und Gremien des Deutschen Kulturrats seit seiner Gründung im Jahr 1980

Zahlreiche Veröffentlichungen zu Fragen des Urheberrechts und der Kulturpolitik sowie langjährige Lehr- und Vortragstätigkeit, darunter Mitherausgeberschaft der Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht (ZUM) von 2003 bis 2012.

2001: Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande

gerhard.pfennig@urheber.info

Foto: © Burkhard Maus

PROF. DR. JÖRG REINBOTHE

josef-kohler-symposion referent jörg-reinbotheJörg Reinbothe war im Bundesministerium der Justiz und, seit 1988, in der Europäischen Kommission in Brüssel tätig und mit dem Urheberrecht befasst. In der Kommission war er der „spiritus rector“ für die Konzipierung, die Verhandlungen, die Annahme und die Umsetzung mehrerer EU-Richtlinien auf dem Gebiet des Urheberrechts, wie der Richtlinie 2001/29/EG zum Urheberrecht in der Informationsgesellschaft und der Durchsetzungsrichtlinie 2004/48/EG. Außerdem hat er die EU bei den Verhandlungen zum WTO/TRIPs-Abkommen vertreten und war Leiter der EU-Delegation bei Diplomatischen Konferenzen der WIPO, insbesondere der Diplomatischen Konferenz von 1996, auf der die WIPO-„Internet Treaties“ WCT und WPPT angenommen wurden. Von 1996 bis 2004 war er Leiter der Urheberrechtsabteilung in der Generaldirektion Binnenmarkt und Finanzdienstleistungen („MARKT“) der Europäischen Kommission.

Jörg Reinbothe ist Verfasser oder Mitverfasser zahlreicher Aufsätze und verschiedener Bücher auf dem Gebiet des geistigen Eigentums. Er lehrt Urheberrecht und gewerblichen Rechtsschutz am Europa-Institut der Universität Saarbrücken.

Foto: © privat

NIKI STEIN

josef-kohler-symposion referent niki-stein Niki Stein studierte zunächst Volkswirtschaft in Bonn und Hamburg, dann Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Hochschule der Künste in Berlin und arbeitete in der Werbung. Schon während dieser Zeit drehte er zusammen mit Jacki Engelken Kurzfilme, von denen einer ("Vorsicht Sepp!") 1984 auf dem Europäischen Kurzfilmfestival in Berlin den Hauptpreis gewann.
1989 drehte er dann seinen ersten abendfüllenden Film ("Sievers wartet!") für den WDR. Es folgten Drehbuchaufträge, u.a. für den "Tatort". 1992 nahm ihn Hark Bohm in sein Aufbaustudium "Filmregie" auf, das er 1994 "mit Auszeichnung" abschloss. Seit dieser schrieb und inszenierte er bis heute über 40 Filme, führte aber auch am Theater Regie (zuletzt "Iphigenie" am Staatstheater Mainz) und bei Hörspielen. Er arbeitet er als Dozent und Schauspiellehrer.

Filme der letzten Jahren waren u.a. "Morgen wirst Du sterben!" (2009), "Bis nichts mehr bleibt!" (2010), "Vater, Mutter, Mörder!" (2011), "Rommel" (2011), "Der Tote im Eis" (2012) und "Dr. Gressmann zeigt Gefühle" (2013)

Auszeichnungen:
Niki Stein hat zahllose Auszeichnungen erhalten, er wurde 6x für den Grimmepreis nominiert, hat den Deutschen Fernsehpreis für "Bestes Drehbuch" und "Bester Film/Beste Regie" (3x), den Bayerischen Fernsehpreis, den FIPA Grand Prix d´Or, "Goldener Gong" u.a.

Filmografie und weitere Informationen hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Niki_Stein

Foto: © Christine Schröder

PROF. DR. MALTE STIEPER

josef-kohler-symposion referent malte-stieper

Lebenslauf

  • 1974 geboren in Kiel
  • 1995-2000 Studium der Rechtswissenschaft in Kiel und Surrey/GB
  • 1999-2000 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes
  • 2000 Erste juristische Staatsprüfung vor dem Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgericht
  • 2000-2002 Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Joachim Jickeli an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • 2001 Promotion an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • 2002-2004 Referendardienst in Kiel, Mainz, Schleswig und Berlin
  • 2004 Große Juristische Staatsprüfung vor dem Gemeinsamen Prüfungsamt der Länder Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein
  • 2004-2010 Akademischer Rat bei Prof. Dr. Haimo Schack und Prof. Dr. Joachim Jickeli an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • 2009 Habilitation an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel mit der venia legendi für die Gebiete Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht, Urheberrecht, Wirtschaftsrecht
  • 10/2009-03/2010 Vertretung des  Lehrstuhls für Zivilprozessrecht, Bürgerliches Recht und freiwillige Gerichtsbarkeit an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 04/2010-11/2010 Vertretung des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Zivilverfahrensrecht, Insolvenzrecht und des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Wirtschaftsrecht, Wettbewerbs- und Markenrecht an der  Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • seit 12/2010 Inhaber der Gundling-Professur für Bürgerliches Recht, Recht des geistigen Eigentums und Wettbewerbsrecht (GRUR-Stiftungsprofessur) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • seit 03/2013 Mitglied im Vorstand der Bezirksgruppe Mitte-Ost der GRUR
  • seit 04/2013 Mitglied im Verwaltungsrat des Studentenwerkes Halle
  • seit 09/2013 Mitglied im Fachausschuss Urheber- und Verlagsrecht der GRUR

Mitgliedschaften

  • Deutsche Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht
  • ALAI Deutschland (Association Littéraire et Artistique Internationale)
  • Zivilrechtslehrervereinigung
  • Vereinigung der Zivilprozessrechtslehrer
  • Leipziger Juristische Gesellschaft

Foto: © Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg